20. UNDER|DOX 09-15 OKT 2025

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  • Thema: FRAGILITÄT

    © Alexandre Koberidze, Was sehen wir, wenn wir zum Himmel schauen?

    Das internationale Filmfestival UNDERDOX kümmert sich seit jeher um Grenzgänger, die sich zwischen Dokumentarfilm, Experimentalfilm, Spielfilm oder Kunstfilm positionieren. Da sich die Filme kaum für die „Auswertung“ auf dem Markt eignen und die Produktion unter oftmals schwierigen Bedingungen erfolgt, ist ihr Status in vielerlei Hinsicht fragil. Das hat sich durch Corona teilweise noch verschärft.

    UNDERDOX erhebt im Jahr zwei von Corona die FRAGILITÄT zum zentralen Thema. Nach der Vulnerabilität folgt nun die Fragilität. Gewissheiten sind unsicher geworden, der Zusammenhalt steht auf dem Spiel. Tastend sucht die Gesellschaft – die privaten Bereiche, die Kultur, die Wirtschaft und insgesamt das öffentliche Leben – nach neuen Formen und Inhalten des Zusammenseins. Auch der Wandel – Abschied, Aufbruch und Neustart – bedeutet Fragilität.

    FRAGILITÄT meint ästhetisch die Zerbrechlichkeit und Zartheit, lässt die Schönheit anklingen, lässt Stille und Poesie zu. Die Fragilität manifestiert sich in tastenden und fragenden Werken, denen der Gestus der Behauptung fern liegt. Die Filme von UNDERDOX zelebrieren offene Formen, viele Perspektiven und ästhetische Verschiedenheit, brechen mit Seh- und Rezeptionsgewohnheiten und tragen dazu bei, dass sich die Parameter verschieben. Auch der Zuschauer, die Zuschauerin wird in den Zustand der FRAGILITÄT versetzt.

    Alexandre Koberidzes Spielfilm WAS SEHEN WIR, WENN WIR ZUM HIMMEL SCHAUEN? ist einer der Filme, die uns dieses Jahr verzaubert haben. „Es ist die Poesie der Ziellosigkeit, die es Koberidze ermöglicht, im Kino all das sichtbar und erzählbar zu machen, was wir nur selten wahrnehmen“, schreibt Carlo Chatrian. Koberidze war bereits 2017 mit seinem experimentellen Langfilm LASS DEN SOMMER NIE WIEDER KOMMEN bei UNDERDOX zu Gast.

    Festival

    20. August 2021
    Festivalprogramm
    Fragilität, Underdox
  • Closing Night mit SAPPHIRE CRYSTAL

    Am Mittwoch, den 16.10. zeigen wir in der Closing Night Virgil Verniers SAPPHIRE CRYSTAL! Der Film wurde mit einem iPhone gedreht und zeigt die Jeunesse dorée von Genf. Ein ästhetisch-materialistischer Widerspruch, von Vernier intendiert, wie er bei seinem Besuch in München dem Publikum erzählte. Virgil Vernier ist Filmmaker in Focus des 14. UNDERDOX!
    mittwoch 16.10. 22:30 Uhr werkstattkino
    anschließend: CASSANDRO, THE EXÓTICO!

    Festival

    15. Oktober 2019
    Festivalprogramm
    Closing Night, Festival, Film, Filmmaker in Focus, Kino, Sapphire Crystal, Underdox, Virgil Vernier
  • UNDERDOX halbzeit: THOMAS HEISE

    „Heimat ist ein Raum aus Zeit“ bei der UNDERDOX halbzeit!

    30. Mai, 19 Uhr, Filmmuseum München
    Karten: 089 / 23 39 64 50

    Gerade wurde Thomas Heise beim 50. Vision du Réel mit dem Grand Prix des renommierten Dokumentarfilmfestivals in Nyon, der Goldenen Sesterze, ausgezeichnet. Einen Tag vorher trafen wir uns mit ihm, um mit ihm über die halbzeit zu sprechen, wo wir seinen Filmsog „Heimat ist ein Raum aus Zeit“ zeigen werden. Schon da wussten wir, dass sein Film der beste des Festivals sein wird. Ein Filmmonument, an dem man nicht vorbei kann.
    Wir gratulieren! Und freuen uns auf ein Wiedersehen in München!
    Zu Gast: Thomas Heise. Im Anschluss an die Vorführung gibt es ein Kneipengespräch!

     

    Festival

    13. April 2019
    Blog, Halbzeit
    Filmfestival, Goldene Sesterze, Halbzeit, Heimat ist ein Raum aus Zeit, Thomas Heise, Underdox, Vision du Réel
  • Miranda Pennell: Schlag auf Schlag

    Jürgen Moises heute, 7.6., in der Süddeutschen Zeitung über den bevorstehenden Besuch von Miranda Pennell und dem körperlichen Einsatz in ihren Filmen:
    „Aus unzähligen Martial-Arts-Filmen weiß man, dass der Faustkampf eine Kunst und als eine spezielle Form der Choreografie dem Tanz sehr nahe stehen kann. Das gilt ähnlich für die Kneipenschlägerei als filmischer Standardsituation, wie sie etwa in Bud-Spencer-Filmen oder im Kurzfilm FISTICUFFS von Miranda Pennell zelebriert wird. Dort hat sie vor allem einen komischen Effekt, der in Pennells FISTICUFFS dadurch entsteht, dass die Schlägerei in zahlreichen Varianten wiederholt wird. Die eine entsteht grundlos, die andere, weil ein Glas Bier verschüttet wird, die nächste, weil ein Mann eine Frau aus Versehen gegen eine Jalousie schubst und so weiter, bis sich ein veritables Kneipenschlägerei-Ballett daraus entwickelt.“

    Filmlecture mit Miranda Pennell am Donnerstag, 8.6. um 19 Uhr im Filmmuseum München. Eintritt: 5 / 4 Euro
    Am Donnerstag hält Miranda Pennell außerdem um 11 Uhr eine Performance Lecture in der HFF, Rotes Kino. Der Eintritt ist frei.
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    Festival

    7. Juni 2017
    Halbzeit, Hinweise, Lecture
    Halbzeit, Lecture, Süddeutsche Zeitung, Underdox
  • Zitternde Himmel – UNDERDOX im Feuilleton der Süddeutschen Zeitung

    SZ vom 6.10.2016 (ganzen Artikel lesen)Lewis-Klahr---Sixty-Six-3_cropped

    Antike Götter in Los Angeles: Mit Lewis Klahrs poetischem „Sixty Six“ startet das elfte Underdox-Filmfestival in München. Kino-Alchimie!

    Von Fritz Göttler

     
    Eine Rückkehr ins Silberne Zeitalter verspricht das diesjährige Underdox-Festival, das von diesem Donnerstag an in München stattfindet (Werkstattkino, Filmmuseum, Neues Maxim, Theatiner). Ins Zeitalter von Silbernitrat und Silver Screen, eine Kino-Alchimie, wie man sie aus den Jahren vor der digitalen Wende kennt und liebt. „The Silver Age“ heißt eins der zwölf Kapitel im Eröffnungsfilm „Sixty Six“ vom Animationskünstler Lewis Klahr (erst 16mm, später dann Computer): Zwölf Monate in der Traumstadt Los Angeles, im Jahr 1966, in zwölf Kapiteln, die so dicht sind wie die achtzehn bei James Joyce, als er seinen Helden Leopold Bloom an einem Tag durch Dublin schickte. (…)

    Dass einem erst mal Sehen und Hören vergehen sollte, damit man den Blick frei kriegt für kühne und beflügelte Gedanken, das ist die Lektion, die das Underdox-Filmfestival von Dunja Bialas und Bernd Brehmer uns lehrt. Bei der elften Auflage wartet es mit einem Hardboiled-Programm zwischen Dokumentation und Experiment auf.  (…)

    Das Kino gibt in diesen Underdox-Tagen das Erzählen auf, es wird Performance, die alle Sinne fordert und keine Risiken scheut. „UFE/Unfilmevenement“ heißt eine Produktion von César Vayssié, da lässt er junge Menschen ihre Körper erproben, spielerisch ernst, wie man es von Jacques Rivette kennt, keine Tanzprofis, sondern Amateure, die manchmal einiges einstecken müssen. Am besten, hat Lewis Klahr gesagt, bin ich, wenn ich eine Regel breche, die ich mir selbst gesetzt habe. Auch die Underdox-Leute sind am besten, wenn sie so vorgehen.

    Festival

    6. Oktober 2016
    Festivalprogramm
    César Vayssié, Lewis Klahr, Rezension, Süddeutsche Zeitung, Underdox
  • UNDERDOX halbzeit mit Corinna Schnitt

    donnerstag 02.06.2016 19 uhr filmmuseum münchen

    Aufmerksam auf Corinna Schnitt wurden wir, als sie in einem Programm aus dem Umfeld der Kölner Gruppe den absurden Kurzfilm ZWISCHEN VIER UND SECHS zeigte, in dem eine Familie in einer Kleinstadt Verkehrsschilder putzt. Der Film zählt seitdem zu einem unserer Kultfilme und ist ein wunderbares Beispiel für das Erzählen zwischen künstlerischer Ironie und soziologischem Ernst.

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    Putzen als Abwehrzauber oder sozialer Kitt, kleinstädtische Verhältnisse, in denen sich geisterhaft schwebend eine Kamera den Weg bahnt und die Stabilität der Welt verunsichert: das ist das Universum von Corinna Schnitt, die heute neben ihrer Arbeit als Künstlerin als Professorin an der HfG Braunschweig unterrichtet.

    Zur UNDERDOX halbzeit können aus den Jahren 1995-2015 zehn ihrer Arbeiten neu- und wiederentdeckt werden: ihre frühen narrativen Kurzfilme, dokumentarisch inszenierte Evasionen aus dem Alltag und gegenwärtige künstlerische Entwürfe anderer Welten. Die Filme, die alle im Originalformat (16mm, DigiBeta und HD digital) vorgeführt werden, werden von Corinna Schnitt in einer Lecture begleitet. In ihr wird es um die Soziologie des Alltags, weibliches Erzählen, die Kunstwerdung von Filmminiaturen und vieles mehr gehen.

    Corinna Schnitt ist neben Christophe Girardet und Matthias Müller, Volker Schreiner, Hito Steyerl, Bjorn Melhus und Jan Verbeek eine der wichtigsten Vertreter/innen der Videokunst in Deutschland, die sich zwischen Kino und Kunst situieren. Ihr Werk wurde in zahlreichen Ausstellungen und Screenings gezeigt und in vielen Publikationen gewürdigt.

    Artist in Focus: Corinna Schnitt

    Festival

    31. Mai 2016
    Festivalprogramm, Halbzeit, Kunst, Lecture
    Corinna Schnitt, deutscher Film, Halbzeit, Kunst, Kurzfilm, Lecture, Underdox
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UNDERDOX Festival 2006—2023