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21. UNDER|DOX 08 – 14 OKT 2026

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  • UNDERDOX in der Villa Stuck: Sound & Vision aus Rotterdam

    LIMINAL LIGHT: Expanded Cinema – 16mm-Projektoren-Performance
    Sonntag, 11. Oktober, um 16:00 Uhr, Villa Stuck

    Deutsche Premiere!

    Licht wird sichtbar, Film öffnet sich zum Raum: Die Rotterdamer Künstlerin Lichun Tseng und der Soundkünstler Robert Kroos präsentieren ihre alle Sinne ansprechende Performance LIMINAL LIGHT.

    It’s sound & vision. It’s scent & emotion.

    Tickets
    © Lichun Tseng | liminal light


    Das erwartet Euch: Visuals von Lichun Tseng durchlaufen live eine Choreographie von mehreren 16-mm-Projektoren, dazu spielt punktgenau ein Overheadprojektor. Räucherwerk und eine Nebelmaschine treffen auf ein Live-Soundscape von Robert Kroos. Ein Zusammenspiel, das alle Sinne öffnet – für das Flüchtige, das sinnlich Erfahrbare, den Zwischenraum unserer Wahrnehmung.

    LIMINAL LIGHT
    Performance von Lichun Tseng & Robert Kroos
    NL 2025 · 35 Minuten · Deutsche Premiere
    Sonntag, 11. Oktober 2026, 16 Uhr
    Museum Villa Stuck · Prinzregentenstraße 60, München
    Eintritt: 5 € / ermäßigt 2,50 €

    Mehr erfahren

    Festival

    5. Oktober 2026
    Festivalprogramm
  • Le nouveau trailer est arrivé!

    Gedreht am Ammersee im August 2026.

    Idee, Kamera, Editing, Sound: Dunja Bialas

    Danke an RTBF & Jean-Luc Godard

    Festival

    3. Oktober 2026
    Festivalprogramm
  • Pole Position: UNDERDOX geht an den Start!

    Wir zeigen John Frankenheimers GRAND PRIX am 3.10. als Pre-Opening

    Wir bringen uns in Pole Position: Bereits am 3. Oktober zeigen wir als UNDERDOX Pre-Opening John Frankenheimers GRAND PRIX (1966)
    Sa 3.10. 19:00 Werkstattkino

    Gut eine Woche später geht es in einem zweiten Teil rasant weiter. Am 11. Oktober präsentieren wir in Deutscher Premiere die Re-Montage des Klassikers durch den österreichischen Avantgardisten Norbert Pfaffenbichler. Zerlegt in seine Einzelteile und neu zusammengesetzt! ADGIN PRRX (2026) – 60 Jahre später.
    So 11.10. 17:00 Filmmuseum | Zu Gast: Norbert Pfaffenbichler

    Ein Film, ein Rennen – und zwei radikal unterschiedliche filmische Erfahrungen!
    Kombi-Ticket für beide Vorstellungen 14€.

    tickets
    Grand Prix © Circus Park

    Bei atemberaubendem Tempo wollen vier Formel-1-Piloten in GRAND PRIX (1966) herausfinden, wer aus dieser Geschichte über Geschwindigkeitsrausch, hohe Drehzahlen, spektakuläre Bilder und persönliche Schicksale als der Beste hervorgeht. John Frankenheimer bediente sich bei seinem mit drei Oscars ausgezeichneten Chef d’Œuvre spektakulär der Split-Screen-Technik. Die Kameras sind hautnah in die Action integriert. Gedreht bei laufendem Rennbetrieb auf den Strecken von Monte Carlo, Brands Hatch und Monza. Gefilmt in Cinerama und Metrocolor.

    GRAND PRIX entdecken

    © Sixpackfilms | Norbert Pfaffenbichler | ADGIN PRRRX

    60 Jahre später kommt der Klassiker in die Werkstatt des österreichischen Avantgardisten Norbert Pfaffenbichler: Für ADGIN PRRX (2026) zerlegt er GRAND PRIX in seine einzelnen Einstellungen und montiert sie ihrer Länge nach neu. Nach einem rasanten Film-Start in einem Stakkato ultrakurzer Bilder wird das Original regelrecht ausgebremst. Ein beeindruckendes Essay über Zeit und Erinnerung.

    ADGIN PRRX entdecken

    Festival

    1. Oktober 2026
    Festivalprogramm
  • Der UNDERDOX Katalog ist da!

    Jetzt durch den UNDERDOX-Katalog blättern!

    Festival

    27. September 2026
    Festivalprogramm
  • Das Schweigen brechen

    Gedenkinitiative für NS-„Euthanasie”-Opfer
    Filme & Gespräche

    sonntag 11 okt 16:30 werkstattkino | zu gast: die angehörigen der opfer

    In Kooperation mit der Gedenkinitiative lädt UNDERDOX zu einem Nachmittag mit Filmen und Gesprächen mit den Angehörigen von Opfern der NS-„Euthanasie” ein. Unser Dank gilt Sibylle von Tiedemann von der Gedenkinitiative.

    Mehr lesen

    tickets

    Das Schweigen brechen (R: Robert Domes)

    Um die 300.000 Menschen fielen in der Nazi-Zeit den „Euthanasie”-Morden zum Opfer. Jeder achte Deutsche hat einen ermordeten Verwandten unter seinen Vorfahren. Doch in der Erinnerungs- und Gedenkkultur spielen sie nur selten eine Rolle.
    Gleichzeitig beeinflussen diese Verbrechen bis heute unsere Gesellschaft in der Diskussion über Inklusion, den Umgang mit Behinderten und Randgruppen. Die Krankenmorde haben in den Familien, in denen ihr Schicksal verschwiegen wurde, ein Trauma hinterlassen.
    Viele Nachkommen machen sich auf Spurensuche. Sie brechen das Schweigen und erzählen von den ermordeten Angehörigen, nennen öffentlich ihre Namen. „Das Schweigen brechen” zeichnet das NS-System der Krankenmorde nach und gibt den Angehörigen das Wort, die sich auf die Suche nach der Wahrheit gemacht haben.

    Filmgespräch mit den Angehörigen der Opfer:
    Begrüßung: Gedenkinitiative (Sibylle von Tiedemann)
    Filmgespräch mit: Barbara Baum, Margarete Flygt und Josef Held

    anschließend:

    Eigentlich wollte ich nicht so lange bleiben (R: Andreas Grützner, Preis der deutschen Filmkritik)

    In den späten 1970er-Jahren zog Andreas Grützner vom Dorf nach Hamburg. Als 17-Jähriger findet er eine Anstellung in den Alsterdorfer Anstalten. Der Ort und der gewaltvolle Umgang mit den dort untergebrachten Menschen mit Behinderung überfordern ihn, doch er bleibt und erlebt einen gesellschaftlichen Wandel mit. Die späte Aufdeckung eines Familientraumas setzt ein Nachdenken über die Zeit in Gang.

    Festival

    27. September 2026
    Festivalprogramm
  • documents & experiments – unsere kurzfilmrollen!

    In zwei Programmen präsentieren wir die Kurzfilme, die uns begeistert haben.
    Ausgewählt von den Young Curators Benedikt Guntentaler und Timur Özkan.

    Shorts 1: The B-Side of the Landscape

    documents & experiments, die international Aufmerksamkeit erregen!

    montag 12 okt 20:00 werkstattkino
    zu gast: Philipp Hartmann & Rainer Knepperges | präsentiert von Benedikt Guntentaler & Timur Özkan (young curators)

    tickets

    Elektrische Vögel im Anthropozän, Kenneth Anger & die Liebe zum Wartburg, eine Reise zum Mars, Alfred Edel und die legendären Mehlbeutel in einer Raststätte.
    Filme von Ulu Braun, Nicolás Zukerfeld, Julien Rivoire, Markus Mischkowski, Dagie Brundert, Rainer Knepperges,
    Siegfried A. Fruhauf, Jan Soldat, Philipp Hartmann.

    Das volle Line-up

    Shorts 2: Munich Orbital

    documents & experiments der Münchner Independent-Filmszene!

    dienstag 13 okt 20:00 werkstattkino
    zu gast: die filmemacher*innen

    Ein Stubenhocker-Rocker, die Eliminierung diakritischer Zeichen in Formularen, eine schöne Reise, ein Hund, ein Hinterhof, die Erinnerung an einen Namen.
    Filme von Okin Cznupolowsky (in memoriam), Claire Angelini, Mina Simendić, Myriam Arleth, Rainer
    Knepperges, LUZI, Benedikt Guntentaler, Noah Mrosczok, Amelie Hochhäusler, Dunja Bialas

    Das volle Line-up

    Festival

    22. September 2026
    Festivalprogramm
  • 21. UNDERDOX – Der Flyer ist da!

    Neu ist die Pole Position 1 mit GRAND PRIX am Samstag, den 3.10. im Werkstattkino! Ein informeller Warm-up des Festivals.

    Ihr findet hier:
    Das volle Programm!

    Auf 10 Seiten UNDERDOX. Diesmal gibt es eine Pole Position am 3.10. im Werkstattkino! Wir zeigen John Frankenheimers GRAND PRIX.

    Am 8.10. geht es dann es dann richtig los: Eine volle Woche UNDERDOX. Mit einer Projektoren-Performance in der Villa Stuck am 11.10. und der Pole Position, Teil 2: ADGIN PRRX.

    Festival

    16. September 2026
    Festivalprogramm
  • in focus: Bernardo Zanotta | from brazil with love

    Mit unserem Artist in Focus Bernardo Zanotta verknüpft sich auch unser Länderschwerpunkt From Brazil with Love. Den Titel entnehmen wir einem Film von der amerikanischen Avantgarde-Legende Vivian Ostrovsky, die über Jahre in Brasilien gelebt hat. Beide verbindet ein queeres Filmschaffen und das Medium Film als Archiv und Erinnerung; beide sind Kosmopoliten des Kinos. Bernardo Zanotta wuchs in Brasilien auf und ging für sein Filmstudium nach Amsterdam. Vivian Ostrovsky, in New York geboren, wuchs ebenfalls in Brasilien auf und studierte in Paris. Beide drücken sich in experimentellen Formen des Kinos aus und gelangen über sie zu einer tieferen Form der Wahrheit der Bilder – jener, die in den vagen Zwischenbereichen der Montage und der Unschärfe überlappender oder nicht fokussierter Bilder verborgen liegt.

    Bernardo Zanotta und Vivian Ostrovsky sind zu Gast!

    Wild Fruits © Bernardo Zanotta

    Zu unserem Schwerpunkt from brazil with love – artist in focus Bernardo Zanotta

    Festival

    6. September 2026
    Festivalprogramm
  • 21. UNDERDOX | Thema: Erinnern

    UNDERDOX hebt mit dem Thema „Erinnern“ die beschwörende und bewahrende Kraft des Mediums ins Zentrum seiner 21. Ausgabe.

    © Stanley Schtinter | LAST MOVIES

    Statement der Festivalleitung zum Thema „Erinnern“

    „Unser diesjähriges Thema ‚Erinnern’ verstehen wir als eine Einladung zum Sehen, das tief in das Vergangene hinabführt: Sehen wir mit den Filmen die Bilder der Vergangenheit. Erinnern wir uns mit ihnen an die vergangene Zeit, auch im Sinne der Erinnerungskultur. Und an Filme, die wir gesehen haben, als ästhetische Fragestellung. Filme spannen im Moment der Projektion auch einen biografischen Resonanzraum auf: zu unseren eigenen Gedanken und Erinnerungen, die wir in die Filme hineintragen.“ – Dunja Bialas und Bernd Brehmer, Leitung UNDERDOX


    Archivio Aperto (Bologna) – Deutsche Premiere

    Die besondere Rolle des filmischen Bewahrens und Erinnerns kommt dem Archiv zu. In Zusammenarbeit mit Archivio Aperto in Bologna, dem von der Fondazione Home Movies – Archivio Nazionale del Film di Famiglia veranstalteten Festival, präsentiert die 21. Ausgabe von UNDERDOX das Programm Memory & Archive. Es versammelt zeitgenössische Kurzfilme aus früheren Festivaleditionen, die Archivmaterial auf kreative Weise wiederverwenden – mit einem besonderen Fokus auf private und amateurhafte Bildwelten und Erinnerungen. Das Vergangene aktualisiert sich in ihnen als Gegenwart der projizierten Bilder. Der präsentische Raum wird auch von unseren eigenen Erinnerungen erfüllt. – Kuratiert im Rahmen von Young People’s Choice

    Michal Kosakowski: HOLOFICTION

    Der polnisch-deutsche Medienkünstler Michal Kosakowski untersucht die Ikonografie des Holocausts im Spielfilm durch eine Montage aus Tausenden von fiktionalen Nach-Bildern. Wiederkehrende Muster greifen auf die historischen Aufnahmen bei Kriegsende zurück und entfesseln einen erschütternden Essay über das kollektive Gedächtnis, in das die Bilder des Schreckens eingegangen sind. 
Buch zum Film: „Holofiction“, hg. von Marcus Stiglegger, mit einem Vorwort von Dominique Lanzmann und Volker Schlöndorff, Schüren-Verlag, Juli 2026

    Stanley Schtinter: LAST MOVIES – Deutsche Premiere

    Der britische Filmkünstler Stanley Schtinter versammelt in seinem Kompilationsfilm LAST MOVIES eine sorgfältig recherchierte ultimative Filmgeschichte im Angesicht des Todes berühmter Persönlichkeiten. Welche Filme haben Franz Kafka, F.W. Murnau, Charlie Chaplin, Sergio Leone, John F. Kennedy, Olof Palme oder Kurt Cobain als Letztes gesehen – bevor sich ihre Erinnerung für immer auslöschte?

    Norbert Pfaffenbichler: ADGIN PRRRX – Deutsche Premiere

    
Der österreichische Avantgardist Norbert Pfaffenbichler zerlegt John Frankenheimers Formel-1-Klassiker GRAND PRIX (1966) in seine Einzeleinstellungen und reassembelt sie in der Montage streng nach dem metrischen Prinzip der Dauer. Das Ergebnis ist ein verblüffender Erinnerungsreigen, der das Voranschreiten der Zeit in der permanenten Wiederkehr nahezu anhält. Noch während wir den Film sehen, werden wir in den Zustand des Erinnerns an das Gesehene versetzt.

    Laura Coppens: SEDIMENTE

    
Laura Coppens‘ Großvater, im Krieg geboren, in der DDR aufgewachsen und zum Arzt ausgebildet, später von der Stasi als IM angeworben, dann jäh fallengelassen, als er sich weigerte, den Kontakt zu seiner Tochter abzubrechen, die sich in einen Spanier verliebt hatte und nach Madrid ausreiste. „Wir sind das Volk!“, Christa Wolfs Rede am 4. November 1989 in Ost-Berlin. Super-8-Erinnerungen der jungen Großeltern, Sommerurlaub, Verliebtsein, schwarzes Haar. Ein betörender Essay-Film.


    Festival

    29. Juli 2026
    Underdox 2026
  • UNDERDOX halbzeit: Alexander Kluges Künstliche Intelligenz

    Wir freuen uns sehr, dass die Lecture von Angelika Lepper zu „Alexander Kluges Künstlicher Intelligenz“ bei der UNDERDOX Halbzeit vor knapp 100 Besuchern auf vielfältige positive Resonanz gestoßen ist. Sie hat uns deshalb ihr Manuskript zur Veröffentlichung überlassen, wofür wir ihr sehr danken!

    Primitive Diversity. Alexander Kluge und der Konjunktiv der Bilder

    Lecture von Angelika Lepper am 11.6.2026 im Filmmuseum München

    © UNDERDOX

    „Fangen wir mal mit einem Problem an. „Künstliche Intelligenz.“ Der Begriff ist längst in die Alltagssprache eingegangen. Er steht in fast jeder Förderausschreibung, ist in jedem Feuilleton, jedem Strategiepapier zu finden. Er wurde zum Begriff der Stunde, des Jahrzehnts, vermutlich des Jahrhunderts. Und er ist und bleibt – eine ziemliche Lüge.

    Der Medienkünstler und -theoretiker Francis Hunger hat 2021 einen Vortrag mit dem programmatischen Titel „Unhype AI“ gehalten. Seine Grundthese: Der Begriff „Intelligenz“ ist eine unzutreffende und unzulässige Anthropomorphisierung. Er dichtet der Technologie Eigenschaften an, die sie nicht hat – und verschleiert so, was sie tatsächlich tut. Hunger schlägt alternative Begriffe vor: „Automated Pattern Recognition“, „Machine Conditioning“, „Weighted Network“. Weniger affektiv aufgeladen, dafür deutlich näher am Gegenstand der Beschreibung.

    Was steckt hinter Hungers Skepsis?“ 

    Hier geht es zum Volltext des Vortrags [PDF]

    Festival

    25. Juni 2026
    Festivalprogramm
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UNDERDOX Festival 2006—2023