21. UNDER|DOX 08-14 OKT 2026

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  • 20. UNDERDOX: Irgendwas mit Kunst

    Für seine Jubiläumsausgabe gibt sich UNDERDOX ein Meta-Thema. Geht es dem Festival etwa nicht seit seinem Gründungsjahr 2006 um „Irgendwas mit Kunst“? Augenzwinkernd und bewusst lapidar bezeichnen wir die Schnittstelle unseres Tuns. Wir vereinen die dokumentarischen Formen mit der hohen Kunst, diese zu gestalten, bringen die Sparten – Dokumentar- und Experimentalfilm, ja sogar den Spielfilm – in eine gegenseitige Ansteckung der Künste. Unsere Filme verhalten sich zur Wirklichkeit im Modus, irgendwas mit Kunst zu tun zu haben.

    © Albert Oehlen, Bad Painter

    Als Eröffnungsfilm zeigen wir in deutscher Premiere BAD PAINTER von Albert Oehlen, Bruder des in München ansässigen Künstlers Markus Oehlen. Udo Kier spielt den Maler, pointiert bei der Arbeit und in seinem Leben portraitiert. Mit Charlotte Taschen und Sonic-Youth-Musikerin Kim Gordon als Interviewerin und Richterin.
    Als Vorfilm ist GERHARD des in Berlin ansässigen Schongauer Künstlers Ulu Braun zu sehen, eine KI-generierte Hyperbel über den höchstgehandelten Kunstmaler Gerhard Richter.

    Albert Oehlen: BAD PAINTER (deutsche Premiere), 80 Min.
    Ulu Braun: GERHARD, 10 Min.

    Donnerstag, 9.10.2025, 19 Uhr, Filmmuseum München
    Zu Gast: Felix Boehm
    , Ulu Braun

    Festival

    3. September 2025
    Festivalprogramm
  • 6. VIDEODOX Preis 2025 – Die Nominierten

    © Ulu Braun, Pacific Vein

    Unsere Auswahljury, bestehend aus Dunja Bialas, Florian Geierstanger, Nora Moschüring, Anna Schellkopf und Matthias von Tesmar, hat aus um die 60 eingereichten Arbeiten für den VIDEODOX Förderpreis 2025 nominiert:

    Ulu BraunPacific Vein | 2024
    Tobias FriedauerA series of (moving) images following one from the other | 2025
    Theresa GavinI will take your shadow | 2024
    Kim GündelBug Box | 2025
    Emilia HaarKami no Aika | 2025
    Stefan Hayn»2024 (2023)« | 2024/25
    Seungyeon JoToken of One Hour | 2025
    Kunstkollektiv Hybris (Felizitas & Theresa Hoffmann, Natalia Jobe)Ich lag noch nie so gut | 2025
    Chaeeun LeeWe Don’t Know How To Cry | 2025
    Johnny LinderSoft noise in darkness | 2024
    Ivan PaskalevSagabona Kunjani Weena | 2024
    Eva SchmeckenbecherDrei Hauben | 2024
    Alexander Steigfinis horizontis (24/7) | 2024
    Franziska Unger, Marie Jaksch, Lotti OekenLeidende Frau | 2025
    Franz WannerBerlin-Lichtenberg | 2024

    Ausstellung vom 30. September bis 12. Oktober 2025 in der Galerie der Künstler*innen. In Kooperation mit dem BBK München und Oberbayern.

    Festival

    20. August 2025
    Festivalprogramm
  • ELFI MIKESCH – Chronistin des Verborgenen

    UNDERDOX halbzeit | 5 juni 2025
    filmmuseum münchen 19 uhr | zu gast: Elfi Mikesch

    Flyer [PDF]

    Filmgalerie 451 | Elfi Mikesch

    Elfi Mikesch, Kamerafrau und Regisseurin, mehrfach ausgezeichnet für ihre Bildvisionen, ist eine
    frühe Pionierin des feministisch-queeren Films.
    Geboren am 31. Mai 1940 im steirischen Judenburg, begann sie zunächst als Fotografin und Ma-
    lerin. In den frühen 1960er Jahren lernte sie in Frankfurt am Main Rosa von Praunheim kennen
    und ging mit ihm nach West-Berlin. Sie arbeitete eng mit Praunheim zusammen, bald darauf auch
    mit Werner Schroeter (Kamera für MALINA) und Monika Treut, mit der sie 1984 die Hyäne-Filmproduktion gründete. Ihre ersten eigenen Arbeiten waren Foto-Filme, die sie bis heute als Chronistin des Verborgenen fortsetzt.
    Zum 85. Geburtstag der Ausnahme-Kamerafrau zeigt UNDERDOX in seiner Halbzeit einen Aus-
    schnitt aus dem Werk von Elfi Mikesch, spricht mit ihr über die Wichtigkeit der Erinnerung und über das Imaginäre im Zwischenraum der Bilder.
    Elfi Mikesch ist zu Gast.
    Mehr Informationen

    Festival

    10. Mai 2025
    Festivalprogramm, Halbzeit, Underdox 2025
    elfi mikesch, Underdox 2025
  • UNDERDOX-Festivaltrailer 2024

    Starring: Bernd Brehmer und Tim Leyendekker
    Shot on location: FIDMarseille, 2023
    Music: Kiko El Crazy & Angel Dior with „Pa’Ti Ya“
    Camera & editing: Dunja Bialas

    © UNDERDOX 2024

    Festival

    16. Oktober 2024
    Festivalprogramm, Underdox 2024
    19. UNDERDOX, Festivaltrailer
  • Closing Night mit Khavn & Kluge

    „not the artist in focus“ Khavn und Alexander Kluge zu Gast im Filmmuseum München

    Am heutigen Mittwoch endet das 19. UNDERDOX mit der großen Closing Night im Filmmuseum München, 21 Uhr.

    Unser Abschlussfilm MAKAMISA: PHANTASM OF REVENGE ist der neueste Film von
    “not the artist in focus” KHAVN. Den philippinischen Künstler, Autor,
    Filmemacher, Designer und Musiker verbindet eine langjährige
    Zusammenarbeit mit Alexander Kluge. Der immer noch aktive, umtriebige
    und innovative Erneuerer des deutschen Films wird zu einem Gespräch mit
    KHAVN ins Filmmuseum kommen und einen Überraschungsfilm mitbringen.

    Dazu gibt es ein Cine-Concert von KHAVN am Flügel, begleitet von Babel Gun an den Drums. Anschließend: Festivalausklang in der Favorit Bar

    Festival

    16. Oktober 2024
    Underdox 2024
    19. UNDERDOX
  • Das Programm des 19. UNDERDOX

    Hier gibt’s den Programm-Folder als PDF

    Online-Katalaog [PDF]

    Direkter Link zum Programm

    Große Filme

    18 Langfilme haben es dieses Jahr in die offizielle UNDERDOX Selektion geschafft. Darunter finden sich große Titel wie GRAND TOUR des Portugiesen Miguel Gomes (Beste Regie, Cannes), PEPE des Kolumbianers Nelson Carlo de los Santos Arias (Silberner Bär, Berlinale) und DIRECT ACTION der Wahlfranzosen und -Berliner Ben Russell und Guillaume Cailleau (Berlinale Encounters Award). Aber auch die „unspektakulären“ Preisgewinner THE OTHER WAY AROUND des Spaniers Jonás Trueba (Bester Europäischer Film, Cannes) (Deutsche Premiere), EIN SCHÖNER ORT der Kölnerin Katharina Huber (Beste Regie, Locarno, Beste Darstellerin Locarno für Clara Schwinning) und ANIMAL der Griechin Sofia Exarchou (Beste Darstellerin Locarno für Dimitra Vlagopoulou), der für den LUX Audience Award nominiert ist.

    Miguel Gomes, GRAND TOUR (Pandora Film)

    Thema: „awareness“

    Gemeint ist damit nicht die esoterische oder die empfindsame Ausrichtung. Wir richten unsere Aufmerksamkeit auf das, was auf der Leinwand geschieht. Und auf alles, was unser Bewusstsein schärft: Das ist die awareness, die wir meinen.

    Zu Bewusstsein kommen wir oft, wenn etwas fehlt. Die radikalste Version bringt Stanley Schtinter mit seinem Film SCHNEEWITTCHEN (Deutsche Premiere) mit. Gedreht nach dem Dramolett von Robert Walser ist der Film eine Hommage an den portugiesischen Meister João César Monteiro, der beim Dreh von BRANCA DE NEVE aus Versehen seinen Mantel über die Kamera gehängt hatte. Ein illustrer Cast untersucht den Mordversuch an Schneewittchen. Hanns Zischler (der Jäger), Regisseur Stanley Schtinter und Joshua Bonnetta (Filmeditor) sind anwesend.

    artist in focus: Oskar Alegria

    Der baskische Regisseur Oskar Alegria ist ein Meister im Aufspüren der Zwischentöne, des Ungesagten und des Unsichtbaren. Auch seine Filme zeigen wir unter dem Thema awareness, zugleich ist er unser diesjähriger Artist in Focus. Unser Eröffnungsfilm ZINZINDURRUNKARRATZ (Deutsche Premiere) lädt ein zu einer Reise voller Erinnerungen, auf der Suche nach einem alten Hirtenweg, mit einer Super-8-Kamera und einem Esel als Begleiter.

    Oskar Alegria, Zinzindurrunkarratz – Eröffnungsfilm

    this is not the artist in focus: KHAVN

    Der philippinische Filmemacher KHAVN ist der Meister des This is not. Deshalb verneinen auch wir, dass er unser zweiter Artist in Focus ist. KHAVN ist ein ebenso ungezähmter Musiker wie Filmemacher. Er entfesselt Alexander Kluge und Lilith Stangenberg und scratcht das Bild, während er in die Klaviertasten hämmert. In unserer Closing Night gibt er in Begleitung von Babel Gun ein Ciné-Concert auf dem Flügel des Filmmuseums. Außerdem läuft KLUGE’S 5TH BIRTHDAY 1937 (Deutsche Premiere), und als Abschlussfilm zeigen wir MAKASIMA: PHANTASM OF REVENGE mit Lilith Stangenberg. Wir erwarten Alexander Kluge und Lilith Stangenberg als Gäste (angefragt).  
    Außerdem im Programm: MAKBETAMAXIMUS (2024), Montag 14.10., 21:30 Uhr, Werkstattkino. Khavn ist zu beiden Vorstellungen anwesend.

    young people’s choice: Belgrade Youth

    Für unser Nachwuchs-Förderprogramm haben wir zum zweiten Mal die junge Generation eingeladen, ein Programm mit Filmen junger Filmemacher:innen zu kuratieren. Vid Radičević (Belgrad) und Paula Ruppert (München) haben für ihr Kurzfilmprogramm Belgrade Youth, das aus sieben Filmen besteht, auch zwei Weltpremieren gefunden. Sie sind bei der Vorführung anwesend. (Dienstag, 19 Uhr, Werkstattkino)

    Festival

    16. September 2024
    Festivalprogramm
  • 40 Jahre Filmstadt München

    Festakt: 12. September 2024, Filmmuseum München
    Anmeldung: anmeldung@filmstadt-muenchen.de

    Jubiläums-Broschüre „Von der Graswurzelbewegung zum Dachverband“ [PDF]

    Filmprogramm: 13.09.-15.09.2024, Neues Maxim

    UNDERDOX zeigt
    Ne travaille pas (Don’t Work) (1968-2018 | César Vayssié
    samstag 14 sept 21:30 neues maxim
    Gäste: Dunja Bialas, Bernd Brehmer
    Ticket

    NE TRAVAILLE PAS (1968-2018)

    César Vayssié | FR 2018
    88 min | HD | Französisch, Englisch
    B+K+S: César Vayssié | M: Avia x Orly | T: César Vayssié, Pierre Avia | P: AFE (Caroline Redy) | V: Shellac | Mit Elsa Michaud, Gabriel Gauthier
    www.cesarvayssie.com

    Ein Jahr lang hat César Vayssié auf der Straße und in der Öffentlichkeit des Internets eingesammelt, was passiert ist. Als wäre es ein situationistischer Snapshot-Film, ergießt sich das Foundfootage der Straße in einem rasant-ephemären Schnelldurchgang. Die Politik der Straße: Transparente, Terrorangst, ein Tsunami der medialen Überwältigung. Davor, dazwischen, währenddessen: nimmt die Geschichte eines Paares, die auf der Kunstschule das Leben proben, ihren Lauf.


    Festival

    16. August 2024
    Festivalprogramm
  • UNDERDOX halbzeit: Gesten der Avantgarde

    Tula Roy, Peider A. Defilla

    [Programm-Flyer]

    do 6 juni 2024 | 19 uhr | filmmuseum
    Zu Gast: Tula Roy, Peider A. Defilla, Christoph Wirsing

    Was haben Tula Roy und Peider A. Defilla gemeinsam, außer den Schweizer Pass? Die Antwort lautet: Christoph Wirsing. Der Kameramann hat mit den in und um München lebenden Schweizer Filmschaffenden gearbeitet, immer wieder, als stetiger Werkbegleiter. Zum 90. Geburtstag von Tula Roy und zum 70. Geburtstag von Peider A. Defilla
    laden wir zu einem Schweizer Doppel ein, zu zwei unterschiedlichen Werken, die jeweils die Signatur ihrer Entstehungszeit in sich tragen.

    Übertitelt haben wir das Programm mit „Gesten der Avantgarde“. Tula Roy gehört zu den profiliertesten Frauen der Schweizer Filmszene, die mit ihren Milieustudien im feministischen Underground Geschichte geschrieben hat. Peider A. Defilla ist einer der herausragenden Videopioniere der europäischen Avantgarde sowie Komponist und Arrangeur der „Video-Oper“.
    In einem Experiment führen wir beide Persönlichkeiten zusammen, verbunden durch den Münchner Kameramann Christoph Wirsing.

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    Festival

    14. Mai 2024
    Festivalprogramm, Underdox 2024
    Underdox Halbzeit
  • Good-bye, Connecting Futures!

    Impressions from the Munich Connecting Futures table tennis tournament by César Vayssié.

    Merci à toutes et à tous! Zahvaljujući svima vama! Захваљујући свима вама!

    Festival

    16. Oktober 2023
    Blog, Underdox 2023
    Underdox 2023
  • 5. VIDEODOX Kunstpreis vergeben

    Der VIDEODOX Kunstpreis 2023 geht an die Münchner Künstlerin Lilian Robl.
    Die Jury, bestehend aus Jörg Koopmann, Fotograf und Kurator, Daniela Stöppel, Kunsthistorikerin und Kuratorin, sowie Renate Wiehager, Kuratorin, wählte aus dreizehn Positionen Lilian Robls vierteilige Videoarbeit Atem / Stimme / Blick / Gehen für den mit 1000 Euro dotieren Videokunst-Preis aus. Preisstifter ist Peider A. Defilla von B.O.A. Videofilmkunst.

    Die Begründung der Jury:

    Lilian Robls vierteilige Videoarbeit Atem / Stimme / Blick / Gehen hat die Jury aufgrund ihres minimalistischen Einsatzes von Schrift und diagrammatischen Formen im Medium Bewegtbild überzeugt. Mittels vier, auf flachen Monitoren präsentierten Tableaus setzt sie sich mit dem Verhältnis von Zeichen und Bezeichnetem, Subjekt und Objekt auseinander, indem sie Begriffe und Begriffsfelder in eine dynamische diagrammatisch organisierte Beziehung zueinander und zur*m Betrachtenden treten lässt. Diese Denkfiguren entfalten sich in präzisen rhythmischen Taktungen, die die Rezipierenden physisch miteinbeziehen. Durch einen konzeptuellen Gebrauch des sonst im Medium Film nur am Rande (beispielsweise in Vor- und Abspann) vorkommenden Gestaltungselementes Schrift sowie durch die Verbindung einer scheinbar objektiven Bildsprache mit poetischen-offenen Inhalten ist eine eindringliche Arbeit entstanden, die in einer formal reduzierten Bildlichkeit ihre intellektuelle und ästhetische Wirkung entfaltet.

    Mehr zu: Atmen / Stimme / Blick / Gehen

    © Atmen (2022/23) aus der vierteiligen Videoarbeit von Lilian Robl

    Da Lilian Robl derzeit im Ausland eine Residency wahrnimmt, nahmen die Eltern der Künstlerin den Preis entgegen.

    V.l. Herr und Frau Robl, Daniela Stöppel, Peider A. Defilla

    Die Ausstellung VIDEODOX mit allen nominierten Arbeiten ist noch bis einschließlich 22. Oktober in der Galerie der Künstler*innen (Maximilianstr. 42) zu sehen.
    Wir danken allen teilnehmenden Künstler*innen für die gelungene Ausstellung!

    V.l. im Sitzen Eunju Hong (Hocke), Paul Valentin (Kappe) Julia Walk (lila Hose), Leila Fatima Keita, Ayala Shoshana Guy

    Festival

    16. Oktober 2023
    Blog, Festivalprogramm
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UNDERDOX Festival 2006—2023