*1976 in Schongau, Studium Malerei und Experimentalfilm an der Akademie der bildenden Künste Wien und Animation an der Filmuniversität Babelsberg Konrad Wolf in Potsdam. Er transponiert Malerei in die Videokunst und ist einer der Pioniere im Bereich der Video-Collage. Er hat zahlreiche Preise gewonnen, darunter den Deutschen Kurzfilmpreis (2013) und den Berlin Kunst Preis (2014).
Ausstellungen rk-Galerie, Berlin | .mpeg Project Space Leipzig | Centre Pompidou Paris | National Art Gallery of Mongolia | Teilnahmen bei Kurzfilmtage Oberhausen, Rotterdam Filmfestival, Berlinale, FPS Zagreb

Pacific Vein | 2024
11:58 min | Videocollage | Sound | Englisch
Ein gemäldehaftes Panorama des US-Westens. Imperiale, römische Fake-Bauten, dazwischen Julian Assange als Brausehersteller. Um ihn herum suchen Hippies, Künstler und Obdachlose nach Ausdruck, während ihre Messages von Überwachungskameras eingefangen werden. Mediale und fiktionale Szenen verschmelzen hypnotisch mit dokumentarischen Aufnahmen. Das Imperium ist fleißig (Fitness, Selbstoptimierung) und nervös (Militär, Waffen), der American Dream glitched in eine geisterhafte Autosuggestion. Wo ist eigentlich der Feind und wer hat die Bildrechte?
R+B+Animation+P: Ulu Braun | M: Vali Kram | E: Gernot Wieland | S: Ulu Braun, Tamara Peetre, Jordi Latoree | Mit Joachim Stargard, Lily Cummings, Niina Lehtonen-Braun, David Ristau, Valentin Lorenz