Geb. in Rothenburg ob der Tauber. Studium von bildender Kunst und Dokumentarfilmregie, heute Maler und Filmemacher. Er verknüpft analoge Kunst mit filmischer Dokumention und beschäftigt sich mit Themen wie Authenzität, Medienspezifizität und -interaktion.
Ausstellungen Kunstbunker Nürnberg | Kienzle Art Foundation Berlin | Mumok Wien | Teilnahme an der Berlinale, DOK Leipzig, Dokumentarfilmwoche Hamburg, UNDERDOX
Filme Malerei heute 1998-2005 (1. UX) | STRAUB 2006-2014 (9. UX) | Pain, Vengeance? 2019 (15. UX)

2024 (2023) | 2024/25
64:25 min | Video, Sound, Öl auf Leinwand | Deutsch
Sichtbar machen, sichtbar werden. Die dokumentarischen Aspekte des Filmens ergänzen die Gemälde und Zeichnungen um deren Entstehungsumstände. Die Nebeneinanderstellung vom alltäglichen Motiv im Kontext der Familie und des Gemäldes während seiner Entstehung wird durch die Kamera des Smartphones medial erfahrbar gemacht. Der Künstler wird als Straßenmaler selbst zum Bildmotiv, vor dem Jüdischen Museum, dem Haus der Deutschen Wirtschaft, der Amerika-Gedenk-Bibliothek: Die Malerei im Film eröffnet eine Vielschichtigkeit der Bilder und eine tagebuchartige Seherfahrung.
R+P: Stefan Hayn