Ganz aus Archivbildern setzt sich ein Stück Lebensgeschichte der amerikanischen Lyrikerin Elizabeth Bishop (1911 – 1979) über ihre Jahre in Brasilien zusammen. Sie lebte mit der Architektin Soares im „Lota-Haus“ in Samambaia, schrieb dort „Questions of Travel“ und Liebesgedichte, die die Architektur in sensorischen Bildern direkt in die Natur einbetten.
1991 las ich die erste „New Yorker” Geschichte über Bishop in Brasilien. Ich hatte noch nie von ihr gehört, geschweige denn von der brasilianischen Perspektive. Diese Geschichte der beiden Frauen, die in Petropolis in einem abgelegenen Haus in den Bergen lebten, war sehr faszinierend. Zu dieser Zeit spielte ich im Kindergarten mit den Töchtern des Architekten Sergio Bernardes. Er hatte diese modernistische Villa in Petropolis gebaut, in der sie lebten. Ihre Zeit fiel mit der Zeit zusammen, in der ich in Rio aufwuchs. – Vivian Ostrovsky
Vivian Ostrovsky & Ruti Gadish
USA 2025
67 min | Englisch | 16mm
Vivian Ostrovsky
Geb. 1945 in New York. Sie ist in Rio de Janeiro aufgewachsen und studierte Film an der Pariser Sorbonne.
Filme (Auswahl)
U.S.S.A. 1985 | Nikita Kino 2003 | Fone Fur Follies 2008 (E: Ruti Gadish) | Hiatus 2018 (E: Ruti Gadish) | Elizabeth Bishop: From Brazil with Love 2025
Ruti Gadish
Geb. in Tel Aviv, Israel. Zusammenarbeit als Editorin für Vivian Ostrovsky. Sie lebt und arbeitet zwischen Tel Aviv und Paris.
R+B: Vivian Ostrovsky, Ruti Gadish | K: Louise Botkay, Andrea Capella, Vivian Ostrovsky | E: Ruti Gadish | A: Shuli Tager, Daphna Awadish | SD: Benoit Glig | M: Mahut | P: On the Fly, LLC | Stimmen: Elizabeth Bishop, Anne Carson, Vivian Ostrovsky