20. UNDER|DOX 09-15 OKT 2025

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Art & Archive
  • ART & ARCHIVE – panel & filme

    panel & filme | ART & ARCHIVE panel in kooperation mit dem NS-Dokumentationszentrum und der Sammlung Goetz | sonntag 12 okt 11:00 theatiner
    zu gast: Ute Adamczewski, Daniel Asadi Faezi, Mila Zhluktenko, Anke Hoffsten (NS-Dokumentationszentrum), Susanne Touw (Sammlung Goetz)
    internationales filmprogramm | sonntag 12 okt 18:00 werkstattkino
    zu gast: Cora Piantoni, Declan Clarke
    Tickets
    Wie geht Kunst mit historischem Archivmaterial um? Wie wird mit Schauplätzen der Geschichte im künstlerischen Film gearbeitet? Wie greifen politische Aspekte und ästhetische Konzepte ineinander? Diese Fragen bilden den Ausgangspunkt für ein Panel mit Filmvorführung, das unterschiedliche Positionen im Umgang mit Archiven und historischen Orten sichtbar macht.

    Gezeigt wird der Film „In Retrospect – Rückblickend betrachtet” des Künstlerduos Mila Zhluktenko und Daniel Asadi Faezi. Ihr jüngstes Werk führt die Ortsergründung weiter, die bereits in der Videoinstallation overexposed / underexposed enthalten ist (noch bis 19. Oktober 2025 im NS-Dokumentationszentrum, Max-Mannheimer-Platz, München). Im Film werden historische Archive in essayistischer Weise mit künstlerischem Filmmaterial zusammengeführt. 2016, der rechtsextremistische Anschlag am Olympia-Einkaufszentrum. 1970, die Errichtung des Olympiageländes, unter dessen Hügeln die Trümmer des 2. Weltkriegs liegen. 1982 dreht der iranische Regisseur Sohrab Shahid Saless im westdeutschen Exil „Empfänger unbekannt“: eine Bestandsaufnahme des zunehmenden Ausländerhasses, der sich in Graffiti an den Wänden der Stadt mitteilt. 2024 drehen Zhluktenko und Asadi Faezi am Ort des OEZ-Attentats. Die Bilder, die Zeitebenen, die Orte und die Archive beginnen zu kommunizieren.

    Als zweite Position bringt die in München ansässige Sammlung Goetz Ute Adamczewskis „Neue Ordnung” in die Diskussion ein. Eigentlich eine Zwei-Kanal-Videoinstallation zeigt die in Berlin lebende Künstlerin auf geteilter Leinwand eine Reihe von Interviews neben filmischen Perspektiven auf den Berliner Schlossplatz und fügt neoliberale und neokonservative Tendenzen der Jetztzeit neben die kulturelle Historisierung der Stadt.

    Schließlich ergänzt UNDERDOX noch mit einem internationalen Programm aus drei Kurzfilmen. Die in Zürich lebende Künstlerin Cora Piantoni überlässt in ihren Kurzvideos der Arbeiterklasse das Wort und das Bild, um sie über verschwundene Berufe und Zeiten erzählen zu lassen. Declan Clarkes filmische Arbeiten sind präzise getaktete, lakonisch inszenierte Studien über die Zeitgeschichte, die auch immer wieder den irischen Künstler selbst ins Bild treten lassen. Die Belgierinnen Annik Leroy und Julie Morel verbindet eine enge Zusammenarbeit als Autorinnen für Filme, die sich mit den gewaltvollen Irrungen der europäischen Geschichte und den Nachwirkungen des Zweiten Weltkriegs in Archivarbeit und eigenen Bildern auseinandersetzen.

    ART & ARCHIVE – Panel mit Filmen

    Daniel Asadi Faezi & Mila Zhluktenko

    Daniel Asadi Faezi Studium von Dokumentarfilm in
    München und Lahore. Er befasst sich mit den Nachwirkungen der Vergangenheit – der Zeitgeschichte, der Filmgeschichte und der persönlichen Lebensgeschichte – auf die Gegenwart.
    asadifaezi.com

    Filme (Auswahl) 
    The Absence of Apricots 2018 | Where We Used to Swim 2019 | Langsam vergesse ich Eure Gesichter 2021

    Mila Zhluktenko Geb. 1991 in Kyiv. Studium von
    Dokumentarfilm an der HFF München. Ihr Abschlussfilm „Critical Condition“ wurde 2025 auf der Semaine de la Critique in Cannes gezeigt.
    zhluktenko.com

    Gemeinsame Filme
    Aralkum 2022 (17. UX) | Waking Up in Silence 2023 | Rückblickend betrachtet 2025

    In Retrospect – Rückblickend betrachtet 

    © Daniel Asadi Faezi & Mila Zhluktenko, In Retrospect

    2016, der rechtsextremistische Anschlag am Olympia-Einkaufszentrum. 1970, die Errichtung des Olympiageländes, unter dessen Hügeln die Trümmer des 2. Weltkriegs liegen. 1982 dreht der iranische Regisseur Sohrab Shahid Saless im westdeutschen Exil „Empfänger unbekannt“: eine Bestandsaufnahme des zunehmenden Ausländerhasses, der sich in Graffiti an den Wänden der Stadt mitteilt. 2024 drehen Zhluktenko und Asadi Faezi am Ort des OEZ-Attentats. Die Bilder, die Zeitebenen, die Orte und die Archive beginnen zu kommunizieren.

    sonntag 12 okt 11:00 theatiner
    zu gast: Ute Adamczewski, Daniel Asadi Faezi, Mila Zhluktenko,
    Anke Hoffsten (NS-Dokumentationszentrum), Susanne Touw (Sammlung Goetz)

    Daniel Asadi Faezi & Mila Zhluktenko
    DE 2025
    14 min | Englisch

    R+B+E+P: Daniel Asadi Faezi, Mila Zhluktenko | K: Tobias Blickle
    M: Hora Lunga | SD: Andrew Mottl

    Ute Adamczewski

    Ute Adamczewski Studium der Architektur mit Schwerpunkt Städtebau. Im Zentrum ihrer Arbeit stehen Architektur und Städtebau als Spiegel gesellschaftlicher Entwicklungen, die De- und Rekonstruktion von Zeitgeschichte sowie die Repräsentation von Krieg und Gewalt in audiovisuellen Medien.
    www.uteadamczewski.net

    Filme 
    Die neue Ordnung 2013 | La Ville Radieuse chinoise 2015 | Zustand und Gelände 2021 (15. UX)

    Neue Ordnung

    © Ute Adamczewski, Neue Ordnung

    Berlin durch das Brennglas der ökonomischen Modernisierung und kulturellen Historisierung betrachtet. Einer Reihe von Interviews sind filmische Perspektiven auf den Berliner Schlossplatz gegenübergestellt. Die radikalen räumlichen und gesellschaftspolitischen Veränderungen seit dem Mauerfall lassen die neoliberalen und neokonservativen Tendenzen erkennen.

    sonntag 12 okt 11:00 theatiner
    zu gast: Ute Adamczewski, Daniel Asadi Faezi, Mila Zhluktenko,
    Anke Hoffsten (NS-Dokumentationszentrum), Susanne Touw (Sammlung Goetz)

    Ute Adamczewski
    DE 2009 / 2013
    28 min | Deutsch

    R+B+K+E+P: Ute Adamczewski
    Mit Monica Bonvicini, Can „Khan” Oral, Katja Diefenbach, Christof Dreher, Felix Ensslin, Luis Feduchi, Douglas Gordon, Carl Hegemann, Joep van Liefland, Claus Löser, Pia Marais, Horst Markgraf, Diana McCarty, Olaf Nicolai, Matthias Sauerbruch und Louisa Hutton

    ART & ARCHIVE – Internationales Filmprogramm

    Declan Clarke

    Declan Clarke Studium der Bildenden Kunst am National College of Art and Design in Dublin und am Chelsea College of Art in London. Er lebt in Berlin. Artist in Focus 18. UX.

    Filme (Auswahl)
    Group Portrait with Explosives 2013 (18. UX) | The Most Cruel of All Goddesses 2015 (18. UX) | Saturn and Beyond 2021 (18. UX)

    © Declan Clarke, One Power for All the Land

    Der Ardnacrusha in Irland war einst der größte Staudamm der Welt und Bollwerk für die Energieunabhängigkeit des Landes. Die betörende 16mm-Studie schlägt den Bogen bis in die Gegenwart.

    sonntag 12 okt 18:00 werkstattkino
    zu gast: Cora Piantoni, Declan Clarke

    Declan Clarke
    IE 2024 | Deutsche Premiere
    46 min | Englisch

    R+B+E+P: Declan Clarke | K: Simon Köcher | S: Francisco Petrucci, Jamie Lemoine

    Cora Piantoni

    Cora Piantoni Studium an der Hochschule für Gestaltung und Kunst in Zürich und an der Akademie der bildenden Künste in München. Sie war von 2007 – 2011 Fotografin des Festivalmotivs von UNDERDOX.
    piantoni.de

    Filme (Auswahl)
    Die Reise nach Jerusalem 2003 (1. UX) | Seestück 2005 ( 1. UX) | Seemannsgarn 2007 (2.UX) | Vogelhaus 2011 (6. UX) | Arbeitslieder 2014 (12. UX) | Wir waren das Kino 2016 (12. UX)

    Mille donne, mille lotte

    © Cora Piantoni, Mille donne, mille lotte

    Die ehemaligen Arbeiterinnen und Arbeiter der Tabakmanufaktur von Venedig und ihre Kämpfe.

    sonntag 12 okt 18:00 werkstattkino
    zu gast: Cora Piantoni, Declan Clarke

    Cora Piantoni
    CH 2025 | Deutsche Premiere
    14 min | Italienisch

    R+B+K+E+P: Cora Piantoni

    Annik Leroy & Julie Morel

    Annik Leroy Geb. 1953 in Brüssel.Filmemacherin und Professorin für Experimental- und Dokumentarfilm in Brüssel. In ihren Filmen entwirft sie ein hochkomplexes, nie­mals versöhntes Bild Europas.

    Filme (Auswahl)
    In der Dämmerstunde Berlin – De l’aube à la nuit 1981 | Vers la mer 1999 | Tremor – Es ist immer Krieg 2017 (12. UX)

    Julie Morel Geb. 1976 in Montpellier. Zahlreiche Analogfilm-Installationen. Seit „Tremor“ Zusammenarbeit mit Annik Leroy.

    Gemeinsame Filme
    The diagonal force 2023 | Ferne Stimmen 2023

    Ferne Stimmen

    © Annik Leroy & Julie Morel, Ferne Stimmen

    Zwischen den Kadern des 16mm-Materials drei deutsche Zustände. 1942: Hannah Arendt schreibt ein Gedicht für Walter Benjamin. 1944: Oradour-sur-Glane wird von der Waffen-SS ausgelöscht. 1970: Ulrike Meinhof erhebt sich gegen den Imperialismus.

    sonntag 12 okt 18:00 werkstattkino
    zu gast: Cora Piantoni, Declan Clarke

    Annik Leroy & Julie Morel 
    BE 2023
    Deutsch | 5 min

    R+B+K+S+E: Annik Leroy & Julie Morel | P: Auguste Orts

    Festival

    24. September 2025
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UNDERDOX Festival 2006—2023