In dem kleinen südportugiesischen Mértola gibt es viele alte Wassermühlen. Die Gezeiten rhythmisieren das Leben. Die Farbe des Wassers und das Aussehen der Landschaft ändern sich im Laufe des Jahres. Der Ort hat auch eine Dichterin hervorgebracht, Manuela Ferreira. In ihrem Gedicht „Alma“ stellt sie die wichtige Frage: „Warum betrachten wir den Fluss?“
Hiroatsu Suzuki & Rossana Torres
PT 2025 | Deutsche Premiere
Grand Prix, Doclisboa
72 min | Portugiesisch
Hiroatsu Suzuki
Geb. 1970 in Japan. Autodidaktischer Filmemacher und bildender Künstler. Nach einigen Erfahrungen mit unabhängigen Filmproduktionen zog er von Kyoto nach Okinawa, wo er sich für die Landschaftsfotografie interessierte. Er reiste nach Europa, um seine visuelle und künstlerische Praxis durch Fotografie und Filmbetrachtung zu entwickeln. Nachdem er einige
portugiesische Filme gesehen hatte, beschloss er, in Portugal zu bleiben.
Rossana Torres
Geb. 1965 in Rumänien. Studierte bildende Kunst und Film in Lissabon. Sie gründete den Verein Entre Imagem für Filmproduktion sowie Kultur- und Bildungsprojekte. Seit 1994 lebt und arbeitet sie in Mértola.
Gemeinsame Filme
Cordão Verde 2009 | O Sabor do Leite Creme 2012 | Terra 2018 (14. UX) | Água Mãe 2025
R+E+S+P: Hiroatsu Suzuki, Rossana Torres | K: Hiroatsu Suzuki | SD: Hugo Leitão | WS: Rua Escura Filmes | Stimme: Rossana Torres