In seinem ersten abendfüllenden Desktop-Dokumentarfilm für das Kino setzt sich Filmemacher Kevin B. Lee mit den historischen Spuren extremistischer Propaganda und den Bemühungen derjenigen auseinander, die ihren gewaltsamen Auswirkungen entgegentreten. „Afterlives“ untersucht, wie man der in diesen Medien eingeschriebenen Gewalt begegnen kann – mit dem Ziel, über ihre toxischen Effekte hinauszugehen und sich mit Machtstrukturen auseinanderzusetzen, die vom kolonialen Erbe bis ins digitale Zeitalter reichen. Zwischen virtuellen und physischen Umgebungen bewegend, begegnet der Film einer Künstlerin, einer Aktivistin und einer Forscherin, die das Erbe des gewaltsamen Extremismus nutzen, um neue Bilder und Erzählungen zu schaffen – und damit neue Möglichkeiten für die Zukunft eröffnen. – pong film
Kevin B. Lee
DE, FR, BE 2025
88 min | Englisch, Deutsch | Desktop
Kevin B. Lee
Geb. 1975. Studierte Film, Video, New Media, Animation und Visual Critical Studies am Art Institute of Chicago. Seit 2022 ist er Professor für die Zukunft des Kinos und der audiovisuellen Künste an der Università della Svizzera italiana (USI) in Kooperation mit dem Locarno Film Festival. AFTERLIVES ist sein Langfilmdebüt.
Filme (Auswahl)
Banana 2002 | Transformers: The Premake | Occupation 2016 | #movieofmylife 2017| Harun Farocki: The Counter-Image 2019 | Harun Farocki: Presented 2020 | Harun Farocki: Lexicon 2020 | Afterlives 2025
R+B: Kevin B. Lee | K: Ginan Seidl | E: Janina Herhoffer | S: Aline Bonvin | SD: Laszlo Umbreit | M: Tadklimp, Maya Shenfeld | P: Caroline Kirberg | V: Arsenal | WS: pong film | Mit Kevin B. Lee, Morehshin Allahyari, Nava Zarabian, Anne Speckhard